Clickbank ist einer der ältesten Marktplätze für digitale Produkte und hat einen zweischneidigen Ruf. Es liegen dort sehr gute Angebote und sehr fragwürdige direkt nebeneinander, und die Plattform selbst nimmt dir die Unterscheidung nicht ab. Wer ohne Auswahlkriterien reingeht, verbrennt Reichweite. Deshalb schreibe ich hier auf, wie ich vorgehe. Neben der Provisionshöhe gibt es eine Kennzahl, die beschreibt, wie viele verschiedene Partner mit einem Produkt zuletzt Umsatz gemacht haben. Sie sagt nicht, wie gut das Produkt ist, sondern nur, dass überhaupt jemand damit verkauft. Ein sehr hoher Wert bedeutet vor allem eins: viel Konkurrenz und ein Angebot, das seit Jahren beworben wird. Ein sehr niedriger Wert kann heißen, dass das Produkt neu ist, oder dass es schlicht nicht funktioniert. Ich suche bewusst im Mittelfeld, weil dort noch Bewegung ist, ohne dass zehntausend Leute dieselbe Zielgruppe anschreiben. Wichtiger als diese Kennzahl ist für mich der durchschnittliche Umsatz pro Verkauf im Verhältnis zum Listenpreis. Liegt der Durchschnitt deutlich über dem sichtbaren Einstiegspreis, gibt es Folgeangebote nach dem Kauf, an denen du beteiligt bist. Liegt er darunter, bedeutet das in der Regel Rückerstattungen. Diese Differenz sagt mehr über die Qualität des Angebots aus als jede Werbeaussage auf der Verkaufsseite. Digitale Produkte mit langer Geld-zurück-Frist haben strukturbedingt höhere Rückgabequoten, und bei aggressiv beworbenen Angeboten kann das erheblich sein. Das ist kein Grund, die Finger davon zu lassen, aber ein Grund, nicht mit dem Bruttowert zu rechnen. Ich ziehe bei der Planung pauschal einen ordentlichen Abschlag ab und freue mich, wenn es weniger wird. Wer mit der ungekürzten Zahl plant, erlebt am Monatsende regelmäßig Enttäuschungen. Meine wichtigste Regel: Ich bewerbe nichts, was ich nicht selbst durchgeklickt habe. Konkret heißt das, die komplette Verkaufsseite lesen, den Bestellprozess bis zur Zahlungsmaske durchgehen und schauen, was danach an Zusatzangeboten kommt. Ich achte besonders auf drei Warnsignale: erfundene Verknappung mit einem Zähler, der beim Neuladen wieder von vorn beginnt, Einkommensversprechen ohne jede Einschränkung, und Bewertungen ohne nachprüfbare Herkunft. Alle drei sind für mich ein Ausschlusskriterium, weil ich hinterher derjenige bin, bei dem sich die Leute beschweren. Ein praktischer Punkt für uns: Der Großteil der Angebote dort ist englischsprachig, inklusive Verkaufsseite, Support und Produktinhalt. Wenn dein Publikum deutschsprachig ist und kein Englisch auf Arbeitsniveau hat, konvertiert das schlecht, egal wie gut das Produkt ist. Prüf vorher, ob es eine lokalisierte Version gibt. Falls nicht, schreib es in deinem Beitrag offen dazu, dass die Inhalte auf Englisch sind. Du sparst dir damit Rückerstattungen und verärgerte Leser. Jeder Partner bekommt einen eigenen Weiterleitungslink. Zwei Dinge dazu: Erstens lässt sich in vielen Fällen eine eigene Kennung anhängen, mit der du im Bericht siehst, welche Platzierung verkauft hat. Nutz das von Anfang an. Zweitens klick deinen fertigen Link einmal selbst an und schau, ob deine Kennung auf der Verkaufsseite ankommt. Ein falsch kopierter Link, der die Kennung verliert, ist der teuerste Fehler in diesem Geschäft, weil er lautlos passiert. Ich würde einem Einsteiger nicht raten, dort zu beginnen. Die Auswahl an fragwürdigen Angeboten ist zu groß und die Versuchung, das Produkt mit der höchsten Provision zu nehmen, zu verführerisch. Wer aber eine klare Nische bedient, sein Publikum kennt und die Angebote wirklich prüft, findet dort Produkte mit Margen, die kein Shop-Programm bietet. Wie streng geht ihr bei der Vorauswahl vor? Kauft ihr die Produkte, die ihr empfehlt, tatsächlich selbst, oder reicht euch ein Testzugang vom Anbieter? Clickbank ist einer der ältesten Marktplätze für digitale Produkte und hat einen zweischneidigen Ruf. Es liegen dort sehr gute Angebote und sehr fragwürdige direkt nebeneinander, und die Plattform selbst nimmt dir die Unterscheidung nicht ab. Wer ohne Auswahlkriterien reingeht, verbrennt Reichweite. Deshalb schreibe ich hier auf, wie ich vorgehe. Neben der Provisionshöhe gibt es eine Kennzahl, die beschreibt, wie viele verschiedene Partner mit einem Produkt zuletzt Umsatz gemacht haben. Sie sagt nicht, wie gut das Produkt ist, sondern nur, dass überhaupt jemand damit verkauft. Ein sehr hoher Wert bedeutet vor allem eins: viel Konkurrenz und ein Angebot, das seit Jahren beworben wird. Ein sehr niedriger Wert kann heißen, dass das Produkt neu ist, oder dass es schlicht nicht funktioniert. Ich suche bewusst im Mittelfeld, weil dort noch Bewegung ist, ohne dass zehntausend Leute dieselbe Zielgruppe anschreiben. Wichtiger als diese Kennzahl ist für mich der durchschnittliche Umsatz pro Verkauf im Verhältnis zum Listenpreis. Liegt der Durchschnitt deutlich über dem sichtbaren Einstiegspreis, gibt es Folgeangebote nach dem Kauf, an denen du beteiligt bist. Liegt er darunter, bedeutet das in der Regel Rückerstattungen. Diese Differenz sagt mehr über die Qualität des Angebots aus als jede Werbeaussage auf der Verkaufsseite. Digitale Produkte mit langer Geld-zurück-Frist haben strukturbedingt höhere Rückgabequoten, und bei aggressiv beworbenen Angeboten kann das erheblich sein. Das ist kein Grund, die Finger davon zu lassen, aber ein Grund, nicht mit dem Bruttowert zu rechnen. Ich ziehe bei der Planung pauschal einen ordentlichen Abschlag ab und freue mich, wenn es weniger wird. Wer mit der ungekürzten Zahl plant, erlebt am Monatsende regelmäßig Enttäuschungen. Meine wichtigste Regel: Ich bewerbe nichts, was ich nicht selbst durchgeklickt habe. Konkret heißt das, die komplette Verkaufsseite lesen, den Bestellprozess bis zur Zahlungsmaske durchgehen und schauen, was danach an Zusatzangeboten kommt. Ich achte besonders auf drei Warnsignale: erfundene Verknappung mit einem Zähler, der beim Neuladen wieder von vorn beginnt, Einkommensversprechen ohne jede Einschränkung, und Bewertungen ohne nachprüfbare Herkunft. Alle drei sind für mich ein Ausschlusskriterium, weil ich hinterher derjenige bin, bei dem sich die Leute beschweren. Ein praktischer Punkt für uns: Der Großteil der Angebote dort ist englischsprachig, inklusive Verkaufsseite, Support und Produktinhalt. Wenn dein Publikum deutschsprachig ist und kein Englisch auf Arbeitsniveau hat, konvertiert das schlecht, egal wie gut das Produkt ist. Prüf vorher, ob es eine lokalisierte Version gibt. Falls nicht, schreib es in deinem Beitrag offen dazu, dass die Inhalte auf Englisch sind. Du sparst dir damit Rückerstattungen und verärgerte Leser. Jeder Partner bekommt einen eigenen Weiterleitungslink. Zwei Dinge dazu: Erstens lässt sich in vielen Fällen eine eigene Kennung anhängen, mit der du im Bericht siehst, welche Platzierung verkauft hat. Nutz das von Anfang an. Zweitens klick deinen fertigen Link einmal selbst an und schau, ob deine Kennung auf der Verkaufsseite ankommt. Ein falsch kopierter Link, der die Kennung verliert, ist der teuerste Fehler in diesem Geschäft, weil er lautlos passiert. Ich würde einem Einsteiger nicht raten, dort zu beginnen. Die Auswahl an fragwürdigen Angeboten ist zu groß und die Versuchung, das Produkt mit der höchsten Provision zu nehmen, zu verführerisch. Wer aber eine klare Nische bedient, sein Publikum kennt und die Angebote wirklich prüft, findet dort Produkte mit Margen, die kein Shop-Programm bietet. Wie streng geht ihr bei der Vorauswahl vor? Kauft ihr die Produkte, die ihr empfehlt, tatsächlich selbst, oder reicht euch ein Testzugang vom Anbieter?Clickbank: wie ich Produkte aussortiere, bevor ich sie überhaupt bewerbe
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Die Kennzahlen im Marktplatz richtig lesen
Rückerstattungen einkalkulieren
Die Verkaufsseite selbst prüfen
Sprache und Zielgruppe
Der Link und die Zuordnung
Mein Fazit
Die Kennzahlen im Marktplatz richtig lesen
Rückerstattungen einkalkulieren
Die Verkaufsseite selbst prüfen
Sprache und Zielgruppe
Der Link und die Zuordnung
Mein Fazit
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#1 · 23. Juli 2026, 20:15