Webinare sind eins der wenigen Formate, bei denen als Affiliate wirklich große Sprünge möglich sind, weil der Veranstalter die Überzeugungsarbeit übernimmt und du nur die Anmeldung besorgen musst. Genau deshalb geht dabei auch viel schief. Ich mache das Board mit meinen Erfahrungen auf. Ein Webinar liefert etwas, was ein Text kaum kann: Zeit und Stimme. Ein Interessent, der neunzig Minuten zuhört, ist danach in einer völlig anderen Verfassung als jemand, der eine Verkaufsseite überflogen hat. Für dich als Affiliate heißt das, dass du keine langen Überzeugungsinhalte bauen musst. Deine Aufgabe endet bei der Anmeldung, ab da arbeitet der Veranstalter. Ich habe anfangs nur auf Verkäufe geschaut. Sinnvoller sind drei Zahlen getrennt: Wie viele deiner Klicks melden sich an, wie viele der Angemeldeten erscheinen tatsächlich, und wie viele der Erschienenen kaufen. Nur die erste Zahl kannst du selbst beeinflussen, die anderen beiden sagen dir etwas über die Qualität des Veranstalters. Wenn von hundert Anmeldungen nur fünfzehn erscheinen, liegt das an dessen Erinnerungsstrecke, nicht an dir. Solche Veranstalter bewerbe ich nicht wieder. Ein konkretes Versprechen statt eines Themas. Nicht das Thema nennen, sondern die eine Frage, die beantwortet wird. Zweitens ein Termin in erreichbarer Nähe: Anmeldungen für einen Termin in drei Wochen erscheinen deutlich seltener als für übermorgen. Drittens der eigene Bezug. Wenn ich schreibe, warum ich selbst zuhören werde und worauf ich achte, melden sich mehr Leute an als bei jeder Weiterleitung des Veranstaltertextes. Der fertige Werbetext des Veranstalters ist der schlechteste, den du verwenden kannst, weil ihn alle anderen auch benutzen. Viele Angebote laufen als automatisierte Wiederholung, die wie live aussieht. Das funktioniert, aber sag es nicht falsch an. Wenn du eine Aufzeichnung als Livetermin bewirbst und jemand merkt es, bist du derjenige, der unglaubwürdig wird, nicht der Veranstalter. Ich formuliere neutral, etwa dass die Aufzeichnung zu festen Zeiten startet, und habe damit keinerlei Nachteile bei den Anmeldungen gesehen. Der größte Hebel liegt in dem, was nach der Anmeldung passiert. Wenn du die Leute über deine eigene Liste anmeldest, kannst du selbst am Vortag erinnern und nach dem Termin nachfassen. Genau dort liegt bei mir der größere Teil der Verkäufe, nicht im Webinar selbst. Wer nur den Link streut und danach nichts mehr tut, verschenkt den Großteil. Bei Webinaren liegen zwischen Anmeldung und Kauf oft Tage. Wenn das Programm eine kurze Zuordnungsdauer hat, bekommst du Verkäufe nicht gutgeschrieben, die eindeutig von dir kamen. Das ist die wichtigste Zahl in den Programmbedingungen und der Grund, warum ich manche gut aussehenden Angebote nicht bewerbe. Angebote bewerben, deren Webinar ich nicht selbst komplett angesehen habe. Zweimal habe ich Leute in einen Termin geschickt, in dem nach zwanzig Minuten Inhalt siebzig Minuten Verkauf kamen. Die Beschwerden landeten bei mir. Seitdem sitze ich jedes Webinar einmal komplett ab, bevor ich es empfehle. Wie handhabt ihr das mit der Erinnerung an den Termin? Über die eigene Liste oder komplett dem Veranstalter überlassen? Webinare sind eins der wenigen Formate, bei denen als Affiliate wirklich große Sprünge möglich sind, weil der Veranstalter die Überzeugungsarbeit übernimmt und du nur die Anmeldung besorgen musst. Genau deshalb geht dabei auch viel schief. Ich mache das Board mit meinen Erfahrungen auf. Ein Webinar liefert etwas, was ein Text kaum kann: Zeit und Stimme. Ein Interessent, der neunzig Minuten zuhört, ist danach in einer völlig anderen Verfassung als jemand, der eine Verkaufsseite überflogen hat. Für dich als Affiliate heißt das, dass du keine langen Überzeugungsinhalte bauen musst. Deine Aufgabe endet bei der Anmeldung, ab da arbeitet der Veranstalter. Ich habe anfangs nur auf Verkäufe geschaut. Sinnvoller sind drei Zahlen getrennt: Wie viele deiner Klicks melden sich an, wie viele der Angemeldeten erscheinen tatsächlich, und wie viele der Erschienenen kaufen. Nur die erste Zahl kannst du selbst beeinflussen, die anderen beiden sagen dir etwas über die Qualität des Veranstalters. Wenn von hundert Anmeldungen nur fünfzehn erscheinen, liegt das an dessen Erinnerungsstrecke, nicht an dir. Solche Veranstalter bewerbe ich nicht wieder. Ein konkretes Versprechen statt eines Themas. Nicht das Thema nennen, sondern die eine Frage, die beantwortet wird. Zweitens ein Termin in erreichbarer Nähe: Anmeldungen für einen Termin in drei Wochen erscheinen deutlich seltener als für übermorgen. Drittens der eigene Bezug. Wenn ich schreibe, warum ich selbst zuhören werde und worauf ich achte, melden sich mehr Leute an als bei jeder Weiterleitung des Veranstaltertextes. Der fertige Werbetext des Veranstalters ist der schlechteste, den du verwenden kannst, weil ihn alle anderen auch benutzen. Viele Angebote laufen als automatisierte Wiederholung, die wie live aussieht. Das funktioniert, aber sag es nicht falsch an. Wenn du eine Aufzeichnung als Livetermin bewirbst und jemand merkt es, bist du derjenige, der unglaubwürdig wird, nicht der Veranstalter. Ich formuliere neutral, etwa dass die Aufzeichnung zu festen Zeiten startet, und habe damit keinerlei Nachteile bei den Anmeldungen gesehen. Der größte Hebel liegt in dem, was nach der Anmeldung passiert. Wenn du die Leute über deine eigene Liste anmeldest, kannst du selbst am Vortag erinnern und nach dem Termin nachfassen. Genau dort liegt bei mir der größere Teil der Verkäufe, nicht im Webinar selbst. Wer nur den Link streut und danach nichts mehr tut, verschenkt den Großteil. Bei Webinaren liegen zwischen Anmeldung und Kauf oft Tage. Wenn das Programm eine kurze Zuordnungsdauer hat, bekommst du Verkäufe nicht gutgeschrieben, die eindeutig von dir kamen. Das ist die wichtigste Zahl in den Programmbedingungen und der Grund, warum ich manche gut aussehenden Angebote nicht bewerbe. Angebote bewerben, deren Webinar ich nicht selbst komplett angesehen habe. Zweimal habe ich Leute in einen Termin geschickt, in dem nach zwanzig Minuten Inhalt siebzig Minuten Verkauf kamen. Die Beschwerden landeten bei mir. Seitdem sitze ich jedes Webinar einmal komplett ab, bevor ich es empfehle. Wie handhabt ihr das mit der Erinnerung an den Termin? Über die eigene Liste oder komplett dem Veranstalter überlassen?Webinare als Affiliate bewerben: die Anmeldung ist der eigentliche Verkauf
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#1 · 26. Juli 2026, 02:15