Grant Cardone betreibt nach eigenen Angaben mehrere Unternehmen, darunter ein Schulungsgeschäft für Vertrieb mit einer großen Videobibliothek und eine Immobiliengesellschaft. Bekannt ist er vor allem für den Gedanken, Ziele und Aufwand um ein Vielfaches höher anzusetzen, als es sich zunächst vernünftig anfühlt. Ich mache das Board mit einer Einordnung auf, weil dieser Ansatz polarisiert und trotzdem einen brauchbaren Kern hat. Er lautet ungefähr: Die meisten Menschen unterschätzen systematisch, wie viel Aktivität nötig ist, um ein Ergebnis zu erreichen, und geben deshalb auf, kurz bevor es funktioniert hätte. Das deckt sich mit dem, was ich in unserem Feld beobachte. Jemand schreibt fünfzehn Beiträge, sieht nichts und schließt daraus, dass Nischenseiten nicht funktionieren. Fünfzehn Beiträge sind aber schlicht zu wenig, um überhaupt eine Aussage zu treffen. Ähnlich beim Anschreiben von Programmen, beim Anfragen von Kooperationen, beim Veröffentlichen in sozialen Netzwerken. Die Zahl, die die meisten für viel halten, ist im Vergleich zu dem, was nötig wäre, klein. Das ist unabhängig von jeder Person nachrechenbar, und es ist die nützlichste Botschaft, die ich aus dieser Ecke mitgenommen habe. Ich setze mir für neue Vorhaben eine Mindestzahl an Versuchen, bevor ich überhaupt bewerte. Bei Beiträgen zu einem neuen Thema sind das dreißig, nicht zehn. Bei Anfragen an Programme zwanzig, nicht fünf. Erst danach schaue ich mir die Ergebnisse an. Das verhindert, dass ich nach drei Absagen aufhöre und daraus eine allgemeine Erkenntnis mache. Und das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu. Erstens: Die Übertragung dieses Denkens auf Finanzentscheidungen, insbesondere auf fremdfinanzierte Investitionen, ist etwas völlig anderes als mehr Beiträge zu schreiben. Bei Aktivität ist der Einsatz Zeit, bei Investitionen ist er Geld, das man verlieren kann. Ich schreibe hier bewusst nichts zu Anlageentscheidungen, das gehört zu einer unabhängigen Beratung und nicht in ein Marketingforum. Zweitens: Der Ton und die Bühnendramaturgie erzeugen Zustände, in denen Menschen Entscheidungen treffen, die sie nüchtern nicht träfen. Wer solche Formate besucht, sollte sich vorher eine Regel setzen, vor Ort nichts zu kaufen und nach achtundvierzig Stunden neu zu entscheiden. Das gilt für jedes Format dieser Art, unabhängig vom Veranstalter. Drittens: Das Motiv passt nicht auf jedes Leben. Maximale Aktivität als Dauerzustand hat einen Preis, den man mitkalkulieren sollte. Ich kenne genug Leute, die nach zwei Jahren in diesem Modus ausgebrannt waren, und niemand hat ihnen vorher gesagt, dass das dazugehört. Wenn du Angebote aus dem Motivations- und Vertriebsbereich vermittelst, hast du hohe Provisionen und eine besondere Verantwortung, weil die Zielgruppe oft in einer Umbruchsituation steckt. Meine Regel dafür: keine Einkommensversprechen in meinen Texten, klare Angabe, was das Angebot kostet, und ein ehrlicher Absatz dazu, für wen es nichts ist. Das kostet Verkäufe und ist der einzige Weg, den ich in diesem Segment vertreten kann. Nimm dein aktuelles Vorhaben und schreib auf, wie viele Versuche du dafür eingeplant hast. Verdreifache die Zahl und schau, ob das Vorhaben dann immer noch machbar ist. Wenn nicht, ist es zu groß angelegt, und das zu wissen ist wertvoller als jeder Motivationsschub. Wie viele Versuche gebt ihr einem neuen Ansatz, bevor ihr ihn verwerft? Grant Cardone betreibt nach eigenen Angaben mehrere Unternehmen, darunter ein Schulungsgeschäft für Vertrieb mit einer großen Videobibliothek und eine Immobiliengesellschaft. Bekannt ist er vor allem für den Gedanken, Ziele und Aufwand um ein Vielfaches höher anzusetzen, als es sich zunächst vernünftig anfühlt. Ich mache das Board mit einer Einordnung auf, weil dieser Ansatz polarisiert und trotzdem einen brauchbaren Kern hat. Er lautet ungefähr: Die meisten Menschen unterschätzen systematisch, wie viel Aktivität nötig ist, um ein Ergebnis zu erreichen, und geben deshalb auf, kurz bevor es funktioniert hätte. Das deckt sich mit dem, was ich in unserem Feld beobachte. Jemand schreibt fünfzehn Beiträge, sieht nichts und schließt daraus, dass Nischenseiten nicht funktionieren. Fünfzehn Beiträge sind aber schlicht zu wenig, um überhaupt eine Aussage zu treffen. Ähnlich beim Anschreiben von Programmen, beim Anfragen von Kooperationen, beim Veröffentlichen in sozialen Netzwerken. Die Zahl, die die meisten für viel halten, ist im Vergleich zu dem, was nötig wäre, klein. Das ist unabhängig von jeder Person nachrechenbar, und es ist die nützlichste Botschaft, die ich aus dieser Ecke mitgenommen habe. Ich setze mir für neue Vorhaben eine Mindestzahl an Versuchen, bevor ich überhaupt bewerte. Bei Beiträgen zu einem neuen Thema sind das dreißig, nicht zehn. Bei Anfragen an Programme zwanzig, nicht fünf. Erst danach schaue ich mir die Ergebnisse an. Das verhindert, dass ich nach drei Absagen aufhöre und daraus eine allgemeine Erkenntnis mache. Und das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu. Erstens: Die Übertragung dieses Denkens auf Finanzentscheidungen, insbesondere auf fremdfinanzierte Investitionen, ist etwas völlig anderes als mehr Beiträge zu schreiben. Bei Aktivität ist der Einsatz Zeit, bei Investitionen ist er Geld, das man verlieren kann. Ich schreibe hier bewusst nichts zu Anlageentscheidungen, das gehört zu einer unabhängigen Beratung und nicht in ein Marketingforum. Zweitens: Der Ton und die Bühnendramaturgie erzeugen Zustände, in denen Menschen Entscheidungen treffen, die sie nüchtern nicht träfen. Wer solche Formate besucht, sollte sich vorher eine Regel setzen, vor Ort nichts zu kaufen und nach achtundvierzig Stunden neu zu entscheiden. Das gilt für jedes Format dieser Art, unabhängig vom Veranstalter. Drittens: Das Motiv passt nicht auf jedes Leben. Maximale Aktivität als Dauerzustand hat einen Preis, den man mitkalkulieren sollte. Ich kenne genug Leute, die nach zwei Jahren in diesem Modus ausgebrannt waren, und niemand hat ihnen vorher gesagt, dass das dazugehört. Wenn du Angebote aus dem Motivations- und Vertriebsbereich vermittelst, hast du hohe Provisionen und eine besondere Verantwortung, weil die Zielgruppe oft in einer Umbruchsituation steckt. Meine Regel dafür: keine Einkommensversprechen in meinen Texten, klare Angabe, was das Angebot kostet, und ein ehrlicher Absatz dazu, für wen es nichts ist. Das kostet Verkäufe und ist der einzige Weg, den ich in diesem Segment vertreten kann. Nimm dein aktuelles Vorhaben und schreib auf, wie viele Versuche du dafür eingeplant hast. Verdreifache die Zahl und schau, ob das Vorhaben dann immer noch machbar ist. Wenn nicht, ist es zu groß angelegt, und das zu wissen ist wertvoller als jeder Motivationsschub. Wie viele Versuche gebt ihr einem neuen Ansatz, bevor ihr ihn verwerft?Aktivitätsdenken im Vertrieb: was vom 10X-Ansatz übrig bleibt, wenn man den Lärm abzieht
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Der brauchbare Kern
Was ich daraus praktisch gemacht habe
Wo ich deutlich Abstand halte
Für Affiliates konkret
Die Übung, die ich empfehle
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#1 · 29. Juli 2026, 13:20