Ein aktueller Anlass für dieses Board: Marketerbase, die Plattform von Niels Wagner rund um Traffic und Conversion, ist seit Anfang 2026 kommerziell nicht mehr aktiv und dient bestehenden Kunden nur noch als Archiv für gekaufte Inhalte. Das ist erst mal geordnet abgewickelt und damit sauberer, als es oft läuft. Trotzdem ist es ein guter Anlass, über etwas zu reden, worüber wir viel zu selten reden. Wir bauen unsere Abläufe auf Anbietern auf, die wir nicht kontrollieren. Kurse, Mitgliederbereiche, Verteiler, Seitenbaukästen, Abkürzungsdienste für Links. Jeder einzelne davon kann eingestellt, verkauft oder unbezahlbar werden. Das ist kein Schwarzmalen, das ist der Normalfall über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Frage ist nicht, ob es passiert, sondern welche Teile deines Geschäfts dann stillstehen. Wenn du irgendwo Kurse gekauft hast, lade sie herunter, solange du kannst. Videos, Arbeitsblätter, Vorlagen. Ich habe das jahrelang aufgeschoben, weil der Zugang ja unbegrenzt sei. Unbegrenzt heißt in der Praxis: solange es den Anbieter gibt. Ein Ordner auf der eigenen Festplatte kostet nichts und ist im Zweifel der Unterschied zwischen vorhanden und weg. Erstens deine E-Mail-Kontakte samt Einwilligungsnachweisen, exportierbar in einem lesbaren Format. Zweitens deine Inhalte, also die Texte und Bilder deiner Seiten, in einem Format, das du woanders wieder einspielen kannst. Drittens deine Domain, und zwar bei einem Anbieter, bei dem du selbst der Inhaber bist und nicht eine Agentur oder ein Baukastendienst. Wenn diese drei Dinge dir gehören, kannst du jeden Anbieterwechsel überstehen. Wenn eins davon fehlt, bist du erpressbar. Einmal im Quartal einen Export meiner Kontakte, einen Export meiner Seiteninhalte und eine Liste aller Dienste, von denen mein Geschäft abhängt, jeweils mit der Frage: Was passiert, wenn dieser Dienst morgen abschaltet? Bei den meisten lautet die Antwort, dass ich zwei Tage Arbeit habe. Bei zweien war die Antwort, dass ich ein echtes Problem hätte, und genau die habe ich daraufhin abgesichert. Wer seine Provisionslinks über einen fremden Kurzdienst laufen lässt und diesen in hunderte Beiträge, Videobeschreibungen und Mails eingebaut hat, hat ein Problem, wenn der Dienst schließt. Alle diese Links zeigen dann ins Leere, und in Videobeschreibungen und verschickten Mails kommst du teilweise gar nicht mehr ran. Deshalb: Weiterleitungen auf der eigenen Domain, entweder über eine Erweiterung im eigenen System oder über einfache Weiterleitungsregeln. Dann kannst du das Ziel jederzeit ändern, ohne die Links anzufassen. Dass ein Anbieter seinen Kunden weiterhin Zugriff auf gekaufte Inhalte lässt, statt einfach abzuschalten, ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn du selbst irgendwann ein Produkt verkaufst und es einstellst, ist das der Umgang, den ich für richtig halte: rechtzeitig ankündigen, Zugang für Bestandskunden erhalten oder Inhalte zum Herunterladen bereitstellen, und klar sagen, ab wann es keinen Support mehr gibt. Wenn ein Anbieter schließt, dessen Produkt du beworben hast, zeigen deine Beiträge auf eine tote Seite. Das merkt niemand von allein, weil die Besucher einfach wegklicken und du in der Abrechnung nur einen langsamen Rückgang siehst. Deshalb prüfe ich einmal im Quartal automatisiert alle ausgehenden Links auf ihren Statuscode. Zehn Minuten Aufwand, und es hat mir schon zweimal gezeigt, dass ein Programm still eingestellt worden war, ohne dass mich jemand informiert hätte. Habt ihr Sicherungen eurer gekauften Kurse? Und wie viele Dienste stehen auf eurer Liste, ohne die euer Geschäft morgen stillstehen würde? Ein aktueller Anlass für dieses Board: Marketerbase, die Plattform von Niels Wagner rund um Traffic und Conversion, ist seit Anfang 2026 kommerziell nicht mehr aktiv und dient bestehenden Kunden nur noch als Archiv für gekaufte Inhalte. Das ist erst mal geordnet abgewickelt und damit sauberer, als es oft läuft. Trotzdem ist es ein guter Anlass, über etwas zu reden, worüber wir viel zu selten reden. Wir bauen unsere Abläufe auf Anbietern auf, die wir nicht kontrollieren. Kurse, Mitgliederbereiche, Verteiler, Seitenbaukästen, Abkürzungsdienste für Links. Jeder einzelne davon kann eingestellt, verkauft oder unbezahlbar werden. Das ist kein Schwarzmalen, das ist der Normalfall über einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Frage ist nicht, ob es passiert, sondern welche Teile deines Geschäfts dann stillstehen. Wenn du irgendwo Kurse gekauft hast, lade sie herunter, solange du kannst. Videos, Arbeitsblätter, Vorlagen. Ich habe das jahrelang aufgeschoben, weil der Zugang ja unbegrenzt sei. Unbegrenzt heißt in der Praxis: solange es den Anbieter gibt. Ein Ordner auf der eigenen Festplatte kostet nichts und ist im Zweifel der Unterschied zwischen vorhanden und weg. Erstens deine E-Mail-Kontakte samt Einwilligungsnachweisen, exportierbar in einem lesbaren Format. Zweitens deine Inhalte, also die Texte und Bilder deiner Seiten, in einem Format, das du woanders wieder einspielen kannst. Drittens deine Domain, und zwar bei einem Anbieter, bei dem du selbst der Inhaber bist und nicht eine Agentur oder ein Baukastendienst. Wenn diese drei Dinge dir gehören, kannst du jeden Anbieterwechsel überstehen. Wenn eins davon fehlt, bist du erpressbar. Einmal im Quartal einen Export meiner Kontakte, einen Export meiner Seiteninhalte und eine Liste aller Dienste, von denen mein Geschäft abhängt, jeweils mit der Frage: Was passiert, wenn dieser Dienst morgen abschaltet? Bei den meisten lautet die Antwort, dass ich zwei Tage Arbeit habe. Bei zweien war die Antwort, dass ich ein echtes Problem hätte, und genau die habe ich daraufhin abgesichert. Wer seine Provisionslinks über einen fremden Kurzdienst laufen lässt und diesen in hunderte Beiträge, Videobeschreibungen und Mails eingebaut hat, hat ein Problem, wenn der Dienst schließt. Alle diese Links zeigen dann ins Leere, und in Videobeschreibungen und verschickten Mails kommst du teilweise gar nicht mehr ran. Deshalb: Weiterleitungen auf der eigenen Domain, entweder über eine Erweiterung im eigenen System oder über einfache Weiterleitungsregeln. Dann kannst du das Ziel jederzeit ändern, ohne die Links anzufassen. Dass ein Anbieter seinen Kunden weiterhin Zugriff auf gekaufte Inhalte lässt, statt einfach abzuschalten, ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn du selbst irgendwann ein Produkt verkaufst und es einstellst, ist das der Umgang, den ich für richtig halte: rechtzeitig ankündigen, Zugang für Bestandskunden erhalten oder Inhalte zum Herunterladen bereitstellen, und klar sagen, ab wann es keinen Support mehr gibt. Wenn ein Anbieter schließt, dessen Produkt du beworben hast, zeigen deine Beiträge auf eine tote Seite. Das merkt niemand von allein, weil die Besucher einfach wegklicken und du in der Abrechnung nur einen langsamen Rückgang siehst. Deshalb prüfe ich einmal im Quartal automatisiert alle ausgehenden Links auf ihren Statuscode. Zehn Minuten Aufwand, und es hat mir schon zweimal gezeigt, dass ein Programm still eingestellt worden war, ohne dass mich jemand informiert hätte. Habt ihr Sicherungen eurer gekauften Kurse? Und wie viele Dienste stehen auf eurer Liste, ohne die euer Geschäft morgen stillstehen würde?Wenn eine Plattform dichtmacht: was ich daraus für meine eigene Absicherung gelernt habe
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Jedes Werkzeug, das du nutzt, kann verschwinden
Die Sofortmaßnahme: gekaufte Inhalte sichern
Die drei Dinge, die dir gehören müssen
Was ich seitdem regelmäßig mache
Der unangenehme Sonderfall: Abkürzungsdienste für Links
Was man aus einer geordneten Abwicklung lernen kann
Und der Fall, der uns als Affiliates direkt trifft
Jedes Werkzeug, das du nutzt, kann verschwinden
Die Sofortmaßnahme: gekaufte Inhalte sichern
Die drei Dinge, die dir gehören müssen
Was ich seitdem regelmäßig mache
Der unangenehme Sonderfall: Abkürzungsdienste für Links
Was man aus einer geordneten Abwicklung lernen kann
Und der Fall, der uns als Affiliates direkt trifft
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#1 · 27. Juli 2026, 16:55