Digitale Produkte baue ich seit über einem Jahr nebenbei, aber die ersten beiden Anläufe sind eingeschlafen, bevor sie überhaupt fertig waren. Ich hatte eine Idee, fand sie spannend, bin direkt in irgendein Tool losgestartet und habe erst mittendrin gemerkt, dass ich weder eine klare Zielgruppe noch ein echtes Problem dahinter hatte. Beim dritten Versuch habe ich die Reihenfolge komplett umgedreht. Erst festgelegt, für wen das Produkt überhaupt sein soll, dann ein einzelnes Problem dieser Gruppe rausgesucht, und erst danach entschieden, ob daraus ein Rechner, ein Generator oder ein Selbsttest wird. Diese Reihenfolge klingt im Nachhinein selbstverständlich, war bei mir vorher aber genau andersrum. Als Gerüst dafür habe ich mir eine kurze Anleitung mit fünf aufeinander aufbauenden Schritten angesehen, der Link ist ein Partnerlink, falls das jemand stört. Am Ende steht dort ein kopierfertiger Prompt für Lovable, und für den kompletten Ablauf bis zu diesem Prompt habe ich ungefähr eine Viertelstunde gebraucht. Ein Schritt darin passt speziell zu diesem Board: die Anleitung verlangt, das geplante Tool an ein Affiliate-Angebot zu koppeln, statt es als reines Spielzeug ohne jede Monetarisierung zu bauen. Das zwingt einen, schon vor der ersten Zeile Code eine Antwort auf die Frage zu haben, wovon das fertige Produkt eigentlich leben soll. Ehrlich dazugesagt, gebaut wird trotzdem selbst. Man bekommt ein Konzept und einen fertigen Prompt, keinen fertigen Code, und ohne eigenen Lovable-Zugang kommt man damit nicht weiter. Wer schon eine klare Idee mit definierter Zielgruppe hat, braucht das vermutlich auch nicht. Mich würde trotzdem interessieren, wie ihr das bei euren eigenen digitalen Produkten macht. Legt ihr Zielgruppe und Problem vorher fest, oder baut ihr erst irgendetwas und schaut danach, wer es gebrauchen kann? Digitale Produkte baue ich seit über einem Jahr nebenbei, aber die ersten beiden Anläufe sind eingeschlafen, bevor sie überhaupt fertig waren. Ich hatte eine Idee, fand sie spannend, bin direkt in irgendein Tool losgestartet und habe erst mittendrin gemerkt, dass ich weder eine klare Zielgruppe noch ein echtes Problem dahinter hatte. Beim dritten Versuch habe ich die Reihenfolge komplett umgedreht. Erst festgelegt, für wen das Produkt überhaupt sein soll, dann ein einzelnes Problem dieser Gruppe rausgesucht, und erst danach entschieden, ob daraus ein Rechner, ein Generator oder ein Selbsttest wird. Diese Reihenfolge klingt im Nachhinein selbstverständlich, war bei mir vorher aber genau andersrum. Als Gerüst dafür habe ich mir eine kurze Anleitung mit fünf aufeinander aufbauenden Schritten angesehen, der Link ist ein Partnerlink, falls das jemand stört. Am Ende steht dort ein kopierfertiger Prompt für Lovable, und für den kompletten Ablauf bis zu diesem Prompt habe ich ungefähr eine Viertelstunde gebraucht. Ein Schritt darin passt speziell zu diesem Board: die Anleitung verlangt, das geplante Tool an ein Affiliate-Angebot zu koppeln, statt es als reines Spielzeug ohne jede Monetarisierung zu bauen. Das zwingt einen, schon vor der ersten Zeile Code eine Antwort auf die Frage zu haben, wovon das fertige Produkt eigentlich leben soll. Ehrlich dazugesagt, gebaut wird trotzdem selbst. Man bekommt ein Konzept und einen fertigen Prompt, keinen fertigen Code, und ohne eigenen Lovable-Zugang kommt man damit nicht weiter. Wer schon eine klare Idee mit definierter Zielgruppe hat, braucht das vermutlich auch nicht. Mich würde trotzdem interessieren, wie ihr das bei euren eigenen digitalen Produkten macht. Legt ihr Zielgruppe und Problem vorher fest, oder baut ihr erst irgendetwas und schaut danach, wer es gebrauchen kann?Erst zwei digitale Produkte versenkt, bis ich die Reihenfolge umgedreht habe
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#1 · 2. August 2026, 01:25