Gunnar Kessler ist nach eigenen Angaben seit 2006 im Onlinegeschäft, hat nach eigener Darstellung über achtzig Projekte gestartet und ist in der Szene vor allem als Gründer einer großen Internetmarketing-Gemeinschaft bekannt, die er mit über vierzehntausend Mitgliedern angibt. Ich nehme das Board für ein Thema, das gerade viele beschäftigt: Lohnt sich eine kostenpflichtige Gemeinschaft als Geschäftsmodell? Wiederkehrende Einnahmen statt Einzelverkäufe. Das ist der offensichtliche Punkt und der Grund, warum so viele in diese Richtung gehen. Ein Kurs bringt einmal Geld, eine Mitgliedschaft jeden Monat. Bei gleicher Mitgliederzahl ist das planbarer und über die Zeit deutlich mehr. Der zweite, weniger offensichtliche Punkt: Mitglieder erzeugen einen Teil des Werts selbst. In einer funktionierenden Gemeinschaft beantworten sich die Leute gegenseitig Fragen, und daraus entsteht Inhalt, den du nicht produzieren musst. Das ist der eigentliche Hebel, und er greift erst ab einer gewissen Größe. Die Abwanderung. Das ist die Zahl, über die niemand gern redet. Bei monatlich kündbaren Mitgliedschaften verlierst du laufend Leute, und du musst permanent nachfüllen, nur um die Größe zu halten. Wer eine Gemeinschaft startet, unterschreibt damit, dauerhaft Marketing zu machen, nicht nur einmal. Zweitens der Betreuungsaufwand. Eine Gemeinschaft ohne Betreuung stirbt binnen Monaten. Das heißt tägliche Anwesenheit, Moderation, Streitschlichtung, regelmäßige Termine. Wer glaubt, das laufe nebenbei, sollte es lassen. Drittens: Die Startphase ist brutal. Eine leere Gemeinschaft verliert die ersten Mitglieder sofort wieder, weil niemand da ist. Die ersten Monate musst du den Wert allein erzeugen. Als Mitglied, nicht als Anbieter: Wie viel Betreuung durch wen ist tatsächlich enthalten, und wie oft? Gibt es eine sichtbare Aktivität, die nicht vom Anbieter kommt? Wie lange bin ich gebunden, und wie kündige ich? Und die wichtigste Frage: Wofür genau zahle ich, für Inhalte oder für Austausch? Wenn es Inhalte sind, prüf, ob du sie nicht anderswo einmalig günstiger bekommst. Mitgliederzahlen sind in diesem Feld Marketingzahlen. Kumulierte Anmeldungen seit Bestehen sind etwas anderes als aktive zahlende Mitglieder. Das ist kein Vorwurf an eine bestimmte Person, sondern eine allgemeine Vorsicht, die man walten lassen sollte, egal bei welchem Anbieter. Wenn du solche Zahlen in einem eigenen Beitrag zitierst, schreib dazu, dass es eine Anbieterangabe ist. Damit bist du auf der sicheren Seite und dein Text ist trotzdem informativ. Bevor du eine kostenpflichtige Gemeinschaft startest, bau eine kostenlose mit dreißig Leuten aus deiner Liste. Wenn du es schaffst, die drei Monate lang aktiv zu halten, hast du bewiesen, dass du es kannst, und du weißt, wie viel Zeit es kostet. Wenn nicht, hast du wenig verloren. Mitgliedschaften mit laufender Vergütung sind attraktiv, aber deine Einnahme hängt an der Abwanderung des Anbieters, die du nicht beeinflusst. Frag vor dem Bewerben nach der durchschnittlichen Verweildauer der Mitglieder. Die Antwort, oder das Ausbleiben einer Antwort, sagt dir alles. Ist jemand in einer kostenpflichtigen Gemeinschaft, und wie lange seid ihr schon dabei? Mich interessiert vor allem, was euch zum Bleiben bringt. Gunnar Kessler ist nach eigenen Angaben seit 2006 im Onlinegeschäft, hat nach eigener Darstellung über achtzig Projekte gestartet und ist in der Szene vor allem als Gründer einer großen Internetmarketing-Gemeinschaft bekannt, die er mit über vierzehntausend Mitgliedern angibt. Ich nehme das Board für ein Thema, das gerade viele beschäftigt: Lohnt sich eine kostenpflichtige Gemeinschaft als Geschäftsmodell? Wiederkehrende Einnahmen statt Einzelverkäufe. Das ist der offensichtliche Punkt und der Grund, warum so viele in diese Richtung gehen. Ein Kurs bringt einmal Geld, eine Mitgliedschaft jeden Monat. Bei gleicher Mitgliederzahl ist das planbarer und über die Zeit deutlich mehr. Der zweite, weniger offensichtliche Punkt: Mitglieder erzeugen einen Teil des Werts selbst. In einer funktionierenden Gemeinschaft beantworten sich die Leute gegenseitig Fragen, und daraus entsteht Inhalt, den du nicht produzieren musst. Das ist der eigentliche Hebel, und er greift erst ab einer gewissen Größe. Die Abwanderung. Das ist die Zahl, über die niemand gern redet. Bei monatlich kündbaren Mitgliedschaften verlierst du laufend Leute, und du musst permanent nachfüllen, nur um die Größe zu halten. Wer eine Gemeinschaft startet, unterschreibt damit, dauerhaft Marketing zu machen, nicht nur einmal. Zweitens der Betreuungsaufwand. Eine Gemeinschaft ohne Betreuung stirbt binnen Monaten. Das heißt tägliche Anwesenheit, Moderation, Streitschlichtung, regelmäßige Termine. Wer glaubt, das laufe nebenbei, sollte es lassen. Drittens: Die Startphase ist brutal. Eine leere Gemeinschaft verliert die ersten Mitglieder sofort wieder, weil niemand da ist. Die ersten Monate musst du den Wert allein erzeugen. Als Mitglied, nicht als Anbieter: Wie viel Betreuung durch wen ist tatsächlich enthalten, und wie oft? Gibt es eine sichtbare Aktivität, die nicht vom Anbieter kommt? Wie lange bin ich gebunden, und wie kündige ich? Und die wichtigste Frage: Wofür genau zahle ich, für Inhalte oder für Austausch? Wenn es Inhalte sind, prüf, ob du sie nicht anderswo einmalig günstiger bekommst. Mitgliederzahlen sind in diesem Feld Marketingzahlen. Kumulierte Anmeldungen seit Bestehen sind etwas anderes als aktive zahlende Mitglieder. Das ist kein Vorwurf an eine bestimmte Person, sondern eine allgemeine Vorsicht, die man walten lassen sollte, egal bei welchem Anbieter. Wenn du solche Zahlen in einem eigenen Beitrag zitierst, schreib dazu, dass es eine Anbieterangabe ist. Damit bist du auf der sicheren Seite und dein Text ist trotzdem informativ. Bevor du eine kostenpflichtige Gemeinschaft startest, bau eine kostenlose mit dreißig Leuten aus deiner Liste. Wenn du es schaffst, die drei Monate lang aktiv zu halten, hast du bewiesen, dass du es kannst, und du weißt, wie viel Zeit es kostet. Wenn nicht, hast du wenig verloren. Mitgliedschaften mit laufender Vergütung sind attraktiv, aber deine Einnahme hängt an der Abwanderung des Anbieters, die du nicht beeinflusst. Frag vor dem Bewerben nach der durchschnittlichen Verweildauer der Mitglieder. Die Antwort, oder das Ausbleiben einer Antwort, sagt dir alles. Ist jemand in einer kostenpflichtigen Gemeinschaft, und wie lange seid ihr schon dabei? Mich interessiert vor allem, was euch zum Bleiben bringt.Gemeinschaften als Geschäftsmodell: was am Club-Modell funktioniert und was nicht
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Was für das Modell spricht
Was gegen das Modell spricht
Was ich beim Beitritt zu solchen Angeboten prüfe
Bei Zahlen genau hinschauen
Die kleine Variante, die ich empfehlen würde
Für Affiliates
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#1 · 29. Juli 2026, 03:20