ConvertTools ist nach öffentlich zugänglichen Angaben ein Softwareanbieter, der 2019 von Sven Hansen und Tommy Seewald gegründet wurde. Das erste eigene Produkt war ein Verkürzungsdienst für Links, der speziell auf Online- und Affiliate-Marketer zugeschnitten ist, dazu kamen weitere Werkzeuge rund um Conversion. Ich nehme das Board für ein Thema, das wie eine Nebensache aussieht und keine ist. Drei Gründe. Erstens Lesbarkeit: Ein Provisionslink mit Parametern sieht in einem Text unschön aus und wird seltener geklickt als eine saubere Adresse. Zweitens Änderbarkeit: Wenn ein Programm schließt oder du zu einem anderen Anbieter wechselst, änderst du an einer Stelle das Ziel, statt vierzig Beiträge zu bearbeiten. Drittens Messbarkeit: Du siehst, wie oft geklickt wurde, unabhängig davon, was das Partnerprogramm meldet. Der zweite Punkt ist der wichtigste und wird meistens erst dann verstanden, wenn es zu spät ist. Ich hatte Provisionslinks in Videobeschreibungen, in bereits verschickten Mails und in Beiträgen auf fremden Seiten. Als das Programm eingestellt wurde, kam ich an die meisten davon gar nicht mehr heran. Ich habe dafür einen kostenlosen fremden Kurzlink-Dienst benutzt. Das ist bequem und riskant, denn du baust deine gesamte Verlinkung auf einer Domain auf, die dir nicht gehört. Wenn dieser Dienst schließt, seine Bedingungen ändert oder Links als verdächtig einstuft, sind alle deine Verweise gleichzeitig tot, und du kannst nichts dagegen tun. Es gibt einen zweiten, weniger offensichtlichen Nachteil: Fremde Kurzdienste werden von manchen Plattformen und E-Mail-Anbietern schlechter behandelt, weil darüber viel Unsinn verbreitet wird. Deine Zustellrate leidet, ohne dass du merkst warum. Weiterleitungen laufen ausschließlich über meine eigene Domain, mit einem festen Muster im Pfad. Umgesetzt entweder über eine Erweiterung im eigenen System oder über einfache Weiterleitungsregeln auf dem Server. Damit gehört mir die Adresse, ich kann das Ziel jederzeit ändern, und die Links sehen aus, als gehörten sie zu meiner Seite, weil sie es tun. Ob man dafür ein spezialisiertes Werkzeug kauft oder es selbst aufsetzt, ist Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass die sichtbare Adresse deine ist. Die Art der Weiterleitung: Für Provisionslinks ist eine dauerhafte Weiterleitung meistens nicht das, was man will, weil Browser sie zwischenspeichern und du das Ziel später nicht mehr zuverlässig ändern kannst. Eine temporäre Weiterleitung ist hier in der Regel die richtige Wahl. Und: Solche Links gehören nicht in den Suchmaschinen-Index. Ein entsprechender Ausschluss verhindert, dass deine Weiterleitungsadressen in den Ergebnissen auftauchen. Eine Weiterleitung über die eigene Domain macht aus einem Provisionslink keinen neutralen Link. Die Kennzeichnungspflicht bleibt bestehen, und zwar an der Stelle, an der der Link steht. Wer die Verlinkung verschleiert, um die Kennzeichnung zu umgehen, hat ein echtes Problem. Zähl einmal, wie viele Provisionslinks du aktuell hast und wie viele davon du bei einem Programmwechsel nicht mehr erreichen könntest. Bei mir waren es beim ersten Zählen deutlich über die Hälfte. Danach habe ich umgestellt. Wie löst ihr das, eigene Weiterleitungen oder direkt der Partnerlink? Und hat schon mal jemand einen Anbieterwechsel hinter sich gebracht, ohne alle Beiträge anfassen zu müssen? ConvertTools ist nach öffentlich zugänglichen Angaben ein Softwareanbieter, der 2019 von Sven Hansen und Tommy Seewald gegründet wurde. Das erste eigene Produkt war ein Verkürzungsdienst für Links, der speziell auf Online- und Affiliate-Marketer zugeschnitten ist, dazu kamen weitere Werkzeuge rund um Conversion. Ich nehme das Board für ein Thema, das wie eine Nebensache aussieht und keine ist. Drei Gründe. Erstens Lesbarkeit: Ein Provisionslink mit Parametern sieht in einem Text unschön aus und wird seltener geklickt als eine saubere Adresse. Zweitens Änderbarkeit: Wenn ein Programm schließt oder du zu einem anderen Anbieter wechselst, änderst du an einer Stelle das Ziel, statt vierzig Beiträge zu bearbeiten. Drittens Messbarkeit: Du siehst, wie oft geklickt wurde, unabhängig davon, was das Partnerprogramm meldet. Der zweite Punkt ist der wichtigste und wird meistens erst dann verstanden, wenn es zu spät ist. Ich hatte Provisionslinks in Videobeschreibungen, in bereits verschickten Mails und in Beiträgen auf fremden Seiten. Als das Programm eingestellt wurde, kam ich an die meisten davon gar nicht mehr heran. Ich habe dafür einen kostenlosen fremden Kurzlink-Dienst benutzt. Das ist bequem und riskant, denn du baust deine gesamte Verlinkung auf einer Domain auf, die dir nicht gehört. Wenn dieser Dienst schließt, seine Bedingungen ändert oder Links als verdächtig einstuft, sind alle deine Verweise gleichzeitig tot, und du kannst nichts dagegen tun. Es gibt einen zweiten, weniger offensichtlichen Nachteil: Fremde Kurzdienste werden von manchen Plattformen und E-Mail-Anbietern schlechter behandelt, weil darüber viel Unsinn verbreitet wird. Deine Zustellrate leidet, ohne dass du merkst warum. Weiterleitungen laufen ausschließlich über meine eigene Domain, mit einem festen Muster im Pfad. Umgesetzt entweder über eine Erweiterung im eigenen System oder über einfache Weiterleitungsregeln auf dem Server. Damit gehört mir die Adresse, ich kann das Ziel jederzeit ändern, und die Links sehen aus, als gehörten sie zu meiner Seite, weil sie es tun. Ob man dafür ein spezialisiertes Werkzeug kauft oder es selbst aufsetzt, ist Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass die sichtbare Adresse deine ist. Die Art der Weiterleitung: Für Provisionslinks ist eine dauerhafte Weiterleitung meistens nicht das, was man will, weil Browser sie zwischenspeichern und du das Ziel später nicht mehr zuverlässig ändern kannst. Eine temporäre Weiterleitung ist hier in der Regel die richtige Wahl. Und: Solche Links gehören nicht in den Suchmaschinen-Index. Ein entsprechender Ausschluss verhindert, dass deine Weiterleitungsadressen in den Ergebnissen auftauchen. Eine Weiterleitung über die eigene Domain macht aus einem Provisionslink keinen neutralen Link. Die Kennzeichnungspflicht bleibt bestehen, und zwar an der Stelle, an der der Link steht. Wer die Verlinkung verschleiert, um die Kennzeichnung zu umgehen, hat ein echtes Problem. Zähl einmal, wie viele Provisionslinks du aktuell hast und wie viele davon du bei einem Programmwechsel nicht mehr erreichen könntest. Bei mir waren es beim ersten Zählen deutlich über die Hälfte. Danach habe ich umgestellt. Wie löst ihr das, eigene Weiterleitungen oder direkt der Partnerlink? Und hat schon mal jemand einen Anbieterwechsel hinter sich gebracht, ohne alle Beiträge anfassen zu müssen?Weiterleitungen für Provisionslinks: warum ich sie nicht mehr fremd hosten würde
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Warum Affiliates überhaupt Weiterleitungen brauchen
Der Fehler, den ich gemacht habe
Wie ich es heute mache
Worauf man technisch achten sollte
Kennzeichnung ändert sich dadurch nicht
Konkreter Vorschlag
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#1 · 30. Juli 2026, 15:20