Ryan Deiss ist Gründer von DigitalMarketer und gilt als Urheber des Ansatzes, den man als Optimierung des Kundenwerts bezeichnet. Der Grundgedanke: Nicht der einzelne Verkauf ist die Zielgröße, sondern was ein Kunde über die gesamte Zeit einbringt. Ich mache das Board damit auf, weil dieser Rahmen für Affiliates besonders lehrreich ist, auch wenn er ursprünglich für Anbieter gedacht war. Der übliche Einwand lautet: Wir vermitteln nur, der Kunde gehört dem Anbieter. Das stimmt für den einzelnen Verkauf und ist der Grund, warum viele Affiliate-Geschäfte auf der Stelle treten. Wer jeden Besucher genau einmal monetarisiert, muss permanent neue Besucher besorgen. Die Umkehrung ist der Hebel: Wenn du den Besucher in deine eigene Liste holst, bevor du ihn weiterschickst, wird aus einem Einmalkontakt eine Beziehung. Derselbe Mensch kann dir über zwei Jahre fünf Empfehlungen abkaufen statt einer. Das ist die gesamte Rechnung in einem Satz, und sie erklärt, warum Leute mit kleinen Listen mehr verdienen als Leute mit großen Besucherzahlen ohne Liste. So wie ich ihn benutze: Zuerst ein kostenloses Angebot, das ein eng umrissenes Problem löst und im Austausch die E-Mail-Adresse bekommt. Dann ein günstiges Einstiegsangebot, bei dem es weniger um Gewinn geht als darum, dass jemand zum ersten Mal etwas bezahlt. Danach die eigentlichen Empfehlungen mit ordentlicher Marge. Und schließlich das, was regelmäßig wiederkehrt, also Abos, Werkzeuge, Mitgliedschaften. Der wichtigste Schritt ist der zweite. Der Unterschied zwischen jemandem, der noch nie etwas gekauft hat, und jemandem, der einmal fünf Euro ausgegeben hat, ist erheblich größer als der Unterschied zwischen einem Käufer von fünf und einem von fünfzig Euro. Nicht mehr nur Umsatz pro Monat, sondern Umsatz pro Kontakt in der Liste über zwölf Monate. Diese eine Zahl beantwortet Fragen, die vorher Bauchgefühl waren: Was darf mich ein neuer Kontakt kosten? Lohnt sich bezahlte Werbung? Ist eine bestimmte Anmeldeprämie sinnvoll? Ohne diese Zahl rät man. Bei mir hat sich dabei herausgestellt, dass Kontakte aus einer bestimmten Quelle das Dreifache wert waren wie die aus einer anderen, obwohl beide gleich viele Anmeldungen brachten. Diese Erkenntnis hätte ich mit Reichweitenzahlen nie bekommen. Man kann das übertreiben, und das sieht man häufig: Menschen bauen vier Stufen, bevor sie überhaupt eine Stufe haben, die funktioniert. Der Rahmen ist ein Denkwerkzeug, keine Bauanleitung. Fang mit dem kostenlosen Angebot und einer funktionierenden Empfehlung an. Alles Weitere ergibt sich aus den Zahlen, die dabei entstehen. Die rechtlichen Anforderungen an die Anmeldung sind bei uns strenger: nachweisbare Einwilligung im doppelten Bestätigungsverfahren, Impressum in jeder Nachricht, funktionierende Abmeldung. Amerikanische Vorlagen bilden das nicht ab. Wer die Struktur übernimmt, muss die Umsetzung selbst anpassen. Rechne einmal aus, was ein Kontakt in deiner Liste dir in den letzten zwölf Monaten eingebracht hat. Gesamtumsatz geteilt durch Anzahl der Kontakte. Die Zahl ist meistens ernüchternd und zum ersten Mal eine Grundlage für Entscheidungen. Kennt jemand von euch diese Zahl für seine Liste? Und wenn ja, hat sie euch überrascht? Ryan Deiss ist Gründer von DigitalMarketer und gilt als Urheber des Ansatzes, den man als Optimierung des Kundenwerts bezeichnet. Der Grundgedanke: Nicht der einzelne Verkauf ist die Zielgröße, sondern was ein Kunde über die gesamte Zeit einbringt. Ich mache das Board damit auf, weil dieser Rahmen für Affiliates besonders lehrreich ist, auch wenn er ursprünglich für Anbieter gedacht war. Der übliche Einwand lautet: Wir vermitteln nur, der Kunde gehört dem Anbieter. Das stimmt für den einzelnen Verkauf und ist der Grund, warum viele Affiliate-Geschäfte auf der Stelle treten. Wer jeden Besucher genau einmal monetarisiert, muss permanent neue Besucher besorgen. Die Umkehrung ist der Hebel: Wenn du den Besucher in deine eigene Liste holst, bevor du ihn weiterschickst, wird aus einem Einmalkontakt eine Beziehung. Derselbe Mensch kann dir über zwei Jahre fünf Empfehlungen abkaufen statt einer. Das ist die gesamte Rechnung in einem Satz, und sie erklärt, warum Leute mit kleinen Listen mehr verdienen als Leute mit großen Besucherzahlen ohne Liste. So wie ich ihn benutze: Zuerst ein kostenloses Angebot, das ein eng umrissenes Problem löst und im Austausch die E-Mail-Adresse bekommt. Dann ein günstiges Einstiegsangebot, bei dem es weniger um Gewinn geht als darum, dass jemand zum ersten Mal etwas bezahlt. Danach die eigentlichen Empfehlungen mit ordentlicher Marge. Und schließlich das, was regelmäßig wiederkehrt, also Abos, Werkzeuge, Mitgliedschaften. Der wichtigste Schritt ist der zweite. Der Unterschied zwischen jemandem, der noch nie etwas gekauft hat, und jemandem, der einmal fünf Euro ausgegeben hat, ist erheblich größer als der Unterschied zwischen einem Käufer von fünf und einem von fünfzig Euro. Nicht mehr nur Umsatz pro Monat, sondern Umsatz pro Kontakt in der Liste über zwölf Monate. Diese eine Zahl beantwortet Fragen, die vorher Bauchgefühl waren: Was darf mich ein neuer Kontakt kosten? Lohnt sich bezahlte Werbung? Ist eine bestimmte Anmeldeprämie sinnvoll? Ohne diese Zahl rät man. Bei mir hat sich dabei herausgestellt, dass Kontakte aus einer bestimmten Quelle das Dreifache wert waren wie die aus einer anderen, obwohl beide gleich viele Anmeldungen brachten. Diese Erkenntnis hätte ich mit Reichweitenzahlen nie bekommen. Man kann das übertreiben, und das sieht man häufig: Menschen bauen vier Stufen, bevor sie überhaupt eine Stufe haben, die funktioniert. Der Rahmen ist ein Denkwerkzeug, keine Bauanleitung. Fang mit dem kostenlosen Angebot und einer funktionierenden Empfehlung an. Alles Weitere ergibt sich aus den Zahlen, die dabei entstehen. Die rechtlichen Anforderungen an die Anmeldung sind bei uns strenger: nachweisbare Einwilligung im doppelten Bestätigungsverfahren, Impressum in jeder Nachricht, funktionierende Abmeldung. Amerikanische Vorlagen bilden das nicht ab. Wer die Struktur übernimmt, muss die Umsetzung selbst anpassen. Rechne einmal aus, was ein Kontakt in deiner Liste dir in den letzten zwölf Monaten eingebracht hat. Gesamtumsatz geteilt durch Anzahl der Kontakte. Die Zahl ist meistens ernüchternd und zum ersten Mal eine Grundlage für Entscheidungen. Kennt jemand von euch diese Zahl für seine Liste? Und wenn ja, hat sie euch überrascht?Kundenwert statt Einzelverkauf: der nützlichste Rahmen, den ich aus den USA übernommen habe
![]()
Warum das für uns relevant ist, obwohl wir keine Kunden haben
Der Rahmen in der Kurzfassung
Was ich messe, seit ich so denke
Der Fehler in der Anwendung
Was hier anders ist als im Herkunftsland
Der praktische Einstieg
Warum das für uns relevant ist, obwohl wir keine Kunden haben
Der Rahmen in der Kurzfassung
Was ich messe, seit ich so denke
Der Fehler in der Anwendung
Was hier anders ist als im Herkunftsland
Der praktische Einstieg
Forum-NavigationBitte Anmelden oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.Kundenwert statt Einzelverkauf: der nützlichste Rahmen, den ich aus den USA übernommen habe
#1 · 29. Juli 2026, 15:20