Björn Tantau ist selbstständiger Berater für digitales Marketing aus Hamburg und arbeitet nach eigener Beschreibung vor allem an der Positionierung seiner Kunden auf Instagram, LinkedIn und Facebook, mit dem erklärten Ziel, darüber neue Kunden zu gewinnen und Umsatz zu steigern. Der Zusatz ist entscheidend, und darum geht es mir in diesem Beitrag. Der häufigste Fehler in sozialen Netzwerken ist, die falsche Zahl zu verfolgen. Follower, Aufrufe und Gefällt-mir-Angaben sind einfach zu messen und sagen fast nichts über Umsatz. Ich habe selbst zwei Jahre lang auf Followerzahlen geschaut und bin darüber nie an den Punkt gekommen, an dem daraus Geschäft wurde. Was geholfen hat, war eine einzige Umstellung: Ich habe angefangen, die Anzahl der Gespräche zu zählen, die aus einem Beitrag entstanden sind. Also Kommentare mit einer echten Frage, Nachrichten, Antworten auf eine Mail. Diese Zahl ist klein, unbequem und der einzige verlässliche Vorlauf zu Umsatz, den ich gefunden habe. Wer in sozialen Netzwerken über alles schreibt, wird für nichts angefragt. Der Test ist einfach: Kann jemand, der drei deiner Beiträge gelesen hat, in einem Satz sagen, wobei du hilfst? Wenn nicht, ist das Problem nicht der Algorithmus. Bei mir hat es gedauert, das zu akzeptieren, weil Fokussierung sich nach Verzicht anfühlt. Tatsächlich ist sie die Voraussetzung dafür, dass Empfehlungen entstehen. Menschen empfehlen dich nur weiter, wenn sie wissen, wofür. Nach meiner Erfahrung: Auf der Bildplattform funktionieren Ergebnisse und Persönliches, auf dem beruflichen Netzwerk funktionieren Erfahrungsberichte mit Zahlen, und auf der ältesten der drei funktionieren Gruppen deutlich besser als die eigene Seite. Was überall gleich ist: Externe Links werden schlechter ausgespielt, also gehört der Verweis ins Profil oder in den ersten Kommentar, nicht in den Beitrag. Alles, was in sozialen Netzwerken funktioniert, funktioniert nur bei Regelmäßigkeit über Monate. Zwei Beiträge pro Woche über ein Jahr schlagen zehn Beiträge in einer Woche und danach Stille. Ich schreibe deshalb gesammelt an einem Vormittag im Monat vor und plane die Beiträge ein. Das ist weniger spontan und der einzige Weg, der bei mir durchgehalten hat. Wenn du Provisionslinks einsetzt, muss das erkennbar sein, auch in einem kurzen Beitrag und auch in der Videobeschreibung. In beruflichen Netzwerken fällt es besonders auf, wenn jemand das umgeht, weil das Publikum geschäftlich denkt und verdeckte Werbung sofort erkennt. Ein Netzwerk auswählen, nicht drei. Das, in dem deine Zielgruppe tatsächlich unterwegs ist, nicht das, in dem du dich am wohlsten fühlst. Dort sechs Monate konsequent zum selben Thema veröffentlichen und die Gespräche zählen, nicht die Follower. Wenn nach sechs Monaten keine Gespräche entstehen, liegt es am Thema oder an der Positionierung, nicht an der Frequenz. Und: Führ die Leute so früh wie möglich in deine eigene Liste. Ein Konto in einem fremden Netzwerk kann gesperrt werden, und dann ist alles weg, was du dort aufgebaut hast. Welches Netzwerk bringt euch tatsächlich Anfragen, und zählt jemand von euch Gespräche statt Reichweite? Björn Tantau ist selbstständiger Berater für digitales Marketing aus Hamburg und arbeitet nach eigener Beschreibung vor allem an der Positionierung seiner Kunden auf Instagram, LinkedIn und Facebook, mit dem erklärten Ziel, darüber neue Kunden zu gewinnen und Umsatz zu steigern. Der Zusatz ist entscheidend, und darum geht es mir in diesem Beitrag. Der häufigste Fehler in sozialen Netzwerken ist, die falsche Zahl zu verfolgen. Follower, Aufrufe und Gefällt-mir-Angaben sind einfach zu messen und sagen fast nichts über Umsatz. Ich habe selbst zwei Jahre lang auf Followerzahlen geschaut und bin darüber nie an den Punkt gekommen, an dem daraus Geschäft wurde. Was geholfen hat, war eine einzige Umstellung: Ich habe angefangen, die Anzahl der Gespräche zu zählen, die aus einem Beitrag entstanden sind. Also Kommentare mit einer echten Frage, Nachrichten, Antworten auf eine Mail. Diese Zahl ist klein, unbequem und der einzige verlässliche Vorlauf zu Umsatz, den ich gefunden habe. Wer in sozialen Netzwerken über alles schreibt, wird für nichts angefragt. Der Test ist einfach: Kann jemand, der drei deiner Beiträge gelesen hat, in einem Satz sagen, wobei du hilfst? Wenn nicht, ist das Problem nicht der Algorithmus. Bei mir hat es gedauert, das zu akzeptieren, weil Fokussierung sich nach Verzicht anfühlt. Tatsächlich ist sie die Voraussetzung dafür, dass Empfehlungen entstehen. Menschen empfehlen dich nur weiter, wenn sie wissen, wofür. Nach meiner Erfahrung: Auf der Bildplattform funktionieren Ergebnisse und Persönliches, auf dem beruflichen Netzwerk funktionieren Erfahrungsberichte mit Zahlen, und auf der ältesten der drei funktionieren Gruppen deutlich besser als die eigene Seite. Was überall gleich ist: Externe Links werden schlechter ausgespielt, also gehört der Verweis ins Profil oder in den ersten Kommentar, nicht in den Beitrag. Alles, was in sozialen Netzwerken funktioniert, funktioniert nur bei Regelmäßigkeit über Monate. Zwei Beiträge pro Woche über ein Jahr schlagen zehn Beiträge in einer Woche und danach Stille. Ich schreibe deshalb gesammelt an einem Vormittag im Monat vor und plane die Beiträge ein. Das ist weniger spontan und der einzige Weg, der bei mir durchgehalten hat. Wenn du Provisionslinks einsetzt, muss das erkennbar sein, auch in einem kurzen Beitrag und auch in der Videobeschreibung. In beruflichen Netzwerken fällt es besonders auf, wenn jemand das umgeht, weil das Publikum geschäftlich denkt und verdeckte Werbung sofort erkennt. Ein Netzwerk auswählen, nicht drei. Das, in dem deine Zielgruppe tatsächlich unterwegs ist, nicht das, in dem du dich am wohlsten fühlst. Dort sechs Monate konsequent zum selben Thema veröffentlichen und die Gespräche zählen, nicht die Follower. Wenn nach sechs Monaten keine Gespräche entstehen, liegt es am Thema oder an der Positionierung, nicht an der Frequenz. Und: Führ die Leute so früh wie möglich in deine eigene Liste. Ein Konto in einem fremden Netzwerk kann gesperrt werden, und dann ist alles weg, was du dort aufgebaut hast. Welches Netzwerk bringt euch tatsächlich Anfragen, und zählt jemand von euch Gespräche statt Reichweite?Soziale Netzwerke für Kundengewinnung statt für Reichweite: eine nüchterne Betrachtung
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Reichweite ist nicht das Ziel
Positionierung ist die Vorarbeit
Was in den drei genannten Netzwerken unterschiedlich läuft
Der unbequeme Teil: Regelmäßigkeit
Kennzeichnung nicht vergessen
Was ich Einsteigern raten würde
Reichweite ist nicht das Ziel
Positionierung ist die Vorarbeit
Was in den drei genannten Netzwerken unterschiedlich läuft
Der unbequeme Teil: Regelmäßigkeit
Kennzeichnung nicht vergessen
Was ich Einsteigern raten würde
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#1 · 29. Juli 2026, 07:20