SwissMadeMarketing entwickelt seit 2010 aus der Schweiz heraus Werkzeuge für Online-Marketing, darunter SECockpit für Keyword-Recherche und Suchmaschinenoptimierung, CopyCockpit als Texthilfe und inCMS als Seiteneditor. Ich nehme das Board zum Anlass, über den Teil zu schreiben, der für Nischenseiten am wichtigsten ist: die Recherche. Suchvolumen. Alle sortieren danach, und es ist die Zahl mit dem geringsten Aussagewert. Ein Begriff mit zehntausend Suchanfragen im Monat, bei dem die ersten zehn Plätze von großen Portalen belegt sind, ist für eine neue Seite wertlos. Ein Begriff mit zweihundert Suchanfragen, bei dem auf Platz eins ein Forenbeitrag von 2019 steht, ist eine offene Tür. Was ich stattdessen zuerst anschaue, ist die tatsächliche Suchergebnisseite. Wer steht dort, wie alt sind die Inhalte, sind es Shops oder Ratgeber, und beantwortet das oberste Ergebnis die Frage wirklich? Diese fünf Minuten sagen mir mehr als jede Kennzahl im Werkzeug. Die Kennzahlen sind gut, um aus zweitausend Begriffen fünfzig Kandidaten zu machen. Die Entscheidung fällt danach von Hand. Der zweite Filter: Was will jemand, der das eintippt? Bei einer Frage nach dem Wie will jemand eine Anleitung und kauft heute nichts. Bei einer Frage nach dem Vergleich zweier Produkte steht eine Entscheidung an. Bei einer Frage nach Erfahrungen mit einem konkreten Produktnamen ist die Entscheidung fast gefallen. Ich baue meine Seiten inzwischen von hinten: erst die Begriffe mit Kaufabsicht, dann die Vergleiche, dann die Ratgeber, die Besucher bringen. Umgekehrt schreibt man ein Jahr lang Anleitungen und wundert sich, warum nichts verkauft wird. Ein grundsätzlicher Punkt, der oft untergeht: Recherchewerkzeuge zeigen dir, wonach in der Vergangenheit gesucht wurde. Für alles Neue, also Produkte, die gerade erst erscheinen, ist die Datenlage leer, obwohl genau dort die geringste Konkurrenz herrscht. Deshalb ergänze ich die Werkzeugrecherche immer um zwei Quellen: die Vorschläge im Suchfeld selbst, und die Fragen, die in Foren und Kommentarspalten tatsächlich gestellt werden. Die besten Themen der letzten zwei Jahre kamen bei mir aus der zweiten Quelle, nicht aus dem Werkzeug. Werkzeuge, die beim Schreiben unterstützen, nutze ich für Struktur und Varianten von Überschriften, nicht für den Fließtext. Der Grund ist praktisch: Erzeugter Text klingt in diesem Themenfeld erkennbar glatt und enthält gelegentlich Behauptungen, die niemand geprüft hat. Für ein Werkzeug, das man empfiehlt, ist eine falsche Preisangabe im Text ein ernstes Problem. Als Ideengeber für Gliederungen ist das dagegen eine echte Zeitersparnis. Ein teures Jahresabo für ein Recherchewerkzeug, bevor ich überhaupt wusste, in welcher Nische ich arbeite. Für die ersten Monate reichen die kostenlosen Möglichkeiten völlig: Suchvorschläge, verwandte Suchanfragen am Seitenende und ein Blick in die Suchdaten der eigenen Seite, sobald die ersten Beiträge stehen. Letzteres ist ohnehin die ehrlichste Quelle, weil sie zeigt, wofür du bereits eingeblendet wirst, ohne es zu wissen. Alle geprüften Begriffe landen bei mir in einer Tabelle mit vier Spalten: Begriff, vermutete Absicht, Einschätzung der Konkurrenz auf der Suchergebnisseite, und Status. Der Status hat drei Werte: geschrieben, geplant, verworfen. Verworfene Begriffe zu behalten klingt unnötig und ist der nützlichste Teil, weil ich sonst alle paar Monate dieselbe Recherche wiederhole und wieder zum selben Ergebnis komme. Nach einem Jahr ist diese Tabelle der eigentliche Plan für die Seite. Welche Kennzahl ist bei euch die, nach der ihr tatsächlich entscheidet? Und arbeitet jemand hauptsächlich mit den eigenen Suchdaten statt mit einem externen Werkzeug? SwissMadeMarketing entwickelt seit 2010 aus der Schweiz heraus Werkzeuge für Online-Marketing, darunter SECockpit für Keyword-Recherche und Suchmaschinenoptimierung, CopyCockpit als Texthilfe und inCMS als Seiteneditor. Ich nehme das Board zum Anlass, über den Teil zu schreiben, der für Nischenseiten am wichtigsten ist: die Recherche. Suchvolumen. Alle sortieren danach, und es ist die Zahl mit dem geringsten Aussagewert. Ein Begriff mit zehntausend Suchanfragen im Monat, bei dem die ersten zehn Plätze von großen Portalen belegt sind, ist für eine neue Seite wertlos. Ein Begriff mit zweihundert Suchanfragen, bei dem auf Platz eins ein Forenbeitrag von 2019 steht, ist eine offene Tür. Was ich stattdessen zuerst anschaue, ist die tatsächliche Suchergebnisseite. Wer steht dort, wie alt sind die Inhalte, sind es Shops oder Ratgeber, und beantwortet das oberste Ergebnis die Frage wirklich? Diese fünf Minuten sagen mir mehr als jede Kennzahl im Werkzeug. Die Kennzahlen sind gut, um aus zweitausend Begriffen fünfzig Kandidaten zu machen. Die Entscheidung fällt danach von Hand. Der zweite Filter: Was will jemand, der das eintippt? Bei einer Frage nach dem Wie will jemand eine Anleitung und kauft heute nichts. Bei einer Frage nach dem Vergleich zweier Produkte steht eine Entscheidung an. Bei einer Frage nach Erfahrungen mit einem konkreten Produktnamen ist die Entscheidung fast gefallen. Ich baue meine Seiten inzwischen von hinten: erst die Begriffe mit Kaufabsicht, dann die Vergleiche, dann die Ratgeber, die Besucher bringen. Umgekehrt schreibt man ein Jahr lang Anleitungen und wundert sich, warum nichts verkauft wird. Ein grundsätzlicher Punkt, der oft untergeht: Recherchewerkzeuge zeigen dir, wonach in der Vergangenheit gesucht wurde. Für alles Neue, also Produkte, die gerade erst erscheinen, ist die Datenlage leer, obwohl genau dort die geringste Konkurrenz herrscht. Deshalb ergänze ich die Werkzeugrecherche immer um zwei Quellen: die Vorschläge im Suchfeld selbst, und die Fragen, die in Foren und Kommentarspalten tatsächlich gestellt werden. Die besten Themen der letzten zwei Jahre kamen bei mir aus der zweiten Quelle, nicht aus dem Werkzeug. Werkzeuge, die beim Schreiben unterstützen, nutze ich für Struktur und Varianten von Überschriften, nicht für den Fließtext. Der Grund ist praktisch: Erzeugter Text klingt in diesem Themenfeld erkennbar glatt und enthält gelegentlich Behauptungen, die niemand geprüft hat. Für ein Werkzeug, das man empfiehlt, ist eine falsche Preisangabe im Text ein ernstes Problem. Als Ideengeber für Gliederungen ist das dagegen eine echte Zeitersparnis. Ein teures Jahresabo für ein Recherchewerkzeug, bevor ich überhaupt wusste, in welcher Nische ich arbeite. Für die ersten Monate reichen die kostenlosen Möglichkeiten völlig: Suchvorschläge, verwandte Suchanfragen am Seitenende und ein Blick in die Suchdaten der eigenen Seite, sobald die ersten Beiträge stehen. Letzteres ist ohnehin die ehrlichste Quelle, weil sie zeigt, wofür du bereits eingeblendet wirst, ohne es zu wissen. Alle geprüften Begriffe landen bei mir in einer Tabelle mit vier Spalten: Begriff, vermutete Absicht, Einschätzung der Konkurrenz auf der Suchergebnisseite, und Status. Der Status hat drei Werte: geschrieben, geplant, verworfen. Verworfene Begriffe zu behalten klingt unnötig und ist der nützlichste Teil, weil ich sonst alle paar Monate dieselbe Recherche wiederhole und wieder zum selben Ergebnis komme. Nach einem Jahr ist diese Tabelle der eigentliche Plan für die Seite. Welche Kennzahl ist bei euch die, nach der ihr tatsächlich entscheidet? Und arbeitet jemand hauptsächlich mit den eigenen Suchdaten statt mit einem externen Werkzeug?Keyword-Recherche mit spezialisierten Werkzeugen: was mir die Zahlen wirklich sagen
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Die Zahl, auf die alle schauen, ist die unwichtigste
Absicht schlägt Volumen
Werkzeuge zeigen nur, was schon existiert
Zur Texthilfe
Was ich mir gespart hätte
Der Ordner, den ich führe
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#1 · 27. Juli 2026, 22:55